Altersvorsorge in Deutschland
16.06.2008 15:19:46
Den Bundesbürgern stehen in Deutschland drei Wege der Altersvorsorge zur
Verfügung: die gesetzliche Rente, die Betriebsrente und die private Vorsorge.
Die private Altersvorsorge in Deutschland ist wiederum auf verschiedene Arten
möglich, die sich auch nach dem jeweiligen Geldbeutel richten. Am weitesten
verbreitet sind kapitalbildende Lebensversicherungen, gefolgt von Banken- und
Investmentfondssparplänen. Eine weitere Möglichkeit für die Altersvorsorge
in Deutschland bietet der Kauf oder Bau von Wohneigentum. Bei Selbstnutzung kann
der Eigentümer im Rentenalter die Miete sparen und hat die Rente damit fast
in der kompletten Höhe zur Verfügung. Bei Vermietung von Wohneigentum
stellen die Mieteinnahmen ein zusätzliches Einkommen zur Rente dar. Voraussetzung,
um die eingesparte Miete zur Altersvorsorge nutzen zu können, ist eine schuldenfreie
Immobilie. In der Regel läuft eine Immobilienfinanzierungüber 25 bzw.
30 Jahre. Wenn früh mit dem Immobilienerwerb begonnen wird, ist der Kredit
rechtzeitig zum Rentenbeginn abbezahlt. Seit einigen Jahren unterstützt der
Staat den Erwerb von Wohneigentum nicht mehr so großzügig mit finanziellen
Mitteln. Gerade junge Familien konnten von der Eigenheimzulage profitieren. Angesichts
niedriger Zinsen und niedriger Baupreise lohnt sich eine selbstgenutzte Immobilie
aber auch weiterhin. Immerhin liegen die heutigen Bauzinsen immer noch fast um
die Hälfte unter den Konditionen, die vor 15 Jahren für einen Baukredit
bezahlt werden mussten. Die Altersvorsorge in Deutschland ist also aus ein Mix
aus verschiedenen Einnahmequellen, die mit Renteneintritt zur Verfügung stehen.
Immobilien haben den Vorteil, dass sie als einzige Möglichkeit bereits vor
der Rente genutzt werden können, während Spar- und Investmentfondsverträge
bzw. Lebensversicherungen bis zur Pensionierung nicht verwendet werden bzw. nur
mit finanziellen Einbußen.
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