Wer riestert eigentlich?
04.01.2007 17:53:39
Mehr als eine Millionen Menschen Riestern bei der Allianz. das ist eine ganze Menge. Jeder Vierte von ihnen ist dabei unter 30 Jahren. Fast Zweidriettel haben die 40 noch nicht überschritten.
Von Januar bis November verkaufte Allianz Leben knapp 191.000 neue Riesterverträge. Immer mehr Kunden entschieden sich für fondsgebundene Riesterrenten. Mit gut 54.000 Stück hat sich ihr Anteil an den Neuverträgen gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu vervierfacht. Aufgrund der Verkaufserfolge 2006 ist der Bestand bis Ende November auf gut 1.005.000 Verträge angewachsen.
Nach der Beitragssumme erreichte Allianz Leben bei den Riesterverträgen von Januar bis November 2006 ein Volumen von über 4,7 Milliarden Euro und damit rund viereinhalb Mal so viel wie im Vorjahr. Der deutliche Anstieg ist auch auf die 2006 in Kraft getretene dritte Riesterstufe zurückzuführen: Über 90 Prozent der Kunden stimmten der höheren Absicherung zu.
Die Riesterrente hat in diesem Jahr mit der dritten Förderstufe weiter an Attraktivität gewonnen. Seit 2006 können Kunden drei Prozent ihres Vorjahreseinkommens – maximal 1.575 Euro - in ihre Vorsorge einbezahlen.
Sie erhalten dann eine Grundzulage von 114 Euro sowie eine Kinderzulage von 138 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind. Zudem kann der Aufwand als Sonderausgabe bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden.
Eine Familie mit zwei Kindern und einem rentenversicherungspflichtigen Einkommen von 35.000 Euro im Jahr kann 1.050 Euro in die Riestervorsorge investieren. Der Staat gibt dann insgesamt 504 Euro dazu. Die Familie zahlt also netto nur 546 Euro in den Riester-Vertrag ein, legt aber 1.050 Euro für die Altersvorsorge an. Das entspricht einer Förderquote von fast 50 Prozent.
Quelle: Allianz
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